Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg

Ausgangspunkte der Reformation
Art der Stätte:
Kulturstätte
Aufnahmejahr:
1996
Bundesland:
Sachsen-Anhalt
Ort:
Eisleben und Wittenberg
Luther-Statue in Wittenberg

Die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg zeigen das Leben und Schaffen Martin Luthers und seines Mitreformers Philipp Melanchthon. Zu den Gedenkstätten in Eisleben gehören das Geburts- und das Sterbehaus Luthers. Ersteres wurde bereits 1693 zum Denkmal erklärt und gilt als eines der ältesten Museen der Welt. Zu den Gedenkstätten in Wittenberg zählen das Haus des Melanchthon und das Wohnhaus Luthers, welches zum Anziehungspunkt für Reformatoren aus ganz Europa wurde. Auch die Stadtkirche mit dem berühmten Cranach-Altar und die Schlosskirche, an dessen Tür Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine „95 Thesen“ anschlug und damit die Reformation auslöste, bilden einen Teil der Welterbestätte. Als Orte entscheidender Ereignisse der Reformation sind die Gedenkstätten von herausragender Bedeutung für das politische, kulturelle und spirituelle Leben der westlichen Welt. 1996 wurden sie mit dem UNESCO-Welterbetitel ausgezeichnet.

UNESCO-Welterbetag 2020

Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg digital entdecken:

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Ein Spaziergang Dr. Johannes Block durch die Wittenberger Stadtkirche

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Die Stadt- und Pfarrkirche St. Marien gilt als Mutterkirche der Reformation. Hier predigte einst Martin Luther, hier wirkte als erster evangelischer Stadtpfarrer Johannes Bugenhagen. Und hier begann die Tradition der evangelischen Gottesdienste in deutscher Sprache: mit Gemeindegesang und mit der Kommunion des Abendmahls in beiderlei Gestalt (Brot und Wein). Stadtkirchenpfarrer Dr. Johannes Block zeigt Ihnen seine persönlichen Lieblingsstücke und -Orte in
und um die Wittenberger Stadtkirche.

Ein Spaziergang mit Dr. Stefan Rhein durch das Luther- und das Melanchthonhaus

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Die Luthergedenkstätten, genauer das Luther- und Melanchthonhaus in Wittenberg sowie das Geburts- und Sterbehaus Martin Luthers in Eisleben, gehören zu den frühesten Museen Deutschlands. Bereits kurz nach dem Tod Martin Luthers wurden die Lutherhäuser zu Gedenk- und Pilgerstätten. Bis heute bewahren, präsentieren und vermitteln die Luthermuseen in Eisleben und Wittenberg das reformatorische Erbe Martin Luthers und Philipp Melanchthons. Entdecken Sie mit Stiftungsdirektor Dr. Stefan Rhein die authentischen Orte der Reformation und die Wohnhäuser der beiden wichtigsten Reformatoren.

Ein Spaziergang mit Jörg Bielig durch die Schlosskirche in Wittenberg

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Die Schlosskirche in Wittenberg gilt als Ausgangspunkt der Reformation, nachdem Martin Luther hier am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen angeschlagen haben soll. Diese sogenannte Thesentür war ursprünglich aus Holz, fiel aber 1760 einem Brand zum Opfer. 1858 stiftete der preußische König Friedrich Wilhelm IV. eine neue aus Bronze gegossene Tür, auf der die 95 Thesen aufgeführt sind. Zahlreiche Epitaphien und Grabplatten zeichnen die Schlosskirche aber auch als Grabeskirche Angehöriger der sächsischen Herrscherhäuser, aber auch Gelehrter der Wittenberger Universität und Vertreter der Reformation – allen voran Martin Luther selbst – aus.
Jörg Bielig, der Kustos des Schlosskirchenensembles, gibt Ihnen einen Einblick in seine Lieblingsorte in und um die Schlosskirche.

Erfahren

UNESCO-Welterbe? Was das bedeutet und wie die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg mit diesem Erbe umgehen

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Im Rahmen des diesjährigen UNESCO-Welterbetags haben wir Dr. Stefan Rhein, Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, den Stadtkirchenpfarrer Dr. Johannes Block und
den Kustos des Schlosskirchenensembles Jörg Bielig in ihren Welterbestätten besucht und gefragt, was für sie Welterbe bedeutet und wen oder was die Luthergedenkstätten in Eisleben und
Wittenberg miteinander verbindet.

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